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Mega-Event Wallerfischen am Po Italien

 

 

 

Vom 05.08 - 12.08.17

 

Einen Tag später als geplant reisten 6 Jugendliche mit 3 Betreuer nach Borgoforte/Italien.

Mit 2 PKw jeweils mit Anhänger machten wir uns auf die 650km lange Reise in das Camp Waller-Welt von Markus Eule.

Im frühen Morgenlicht konnten wir einen ersten Blick auf den großen Fluss werfen und

ja, mich hat dieses Gewässer vom ersten Moment an fasziniert.

 

Am Bootskran war ebenfalls bereits reges Treiben und nach dem ersten Kaffee war auch Markus Eule ansprechbar und wir machten uns erstmal ganz entspannt miteinander bekannt.

 

Wir wussten bereits, dass es auf Grund des sehr niedrigen Wasserstandes wirklich schwer werden würde, genossen aber die spannende Atmosphäre.

Wir bildeten zwei Teams, so dass nun insgesamt drei Boote vom Jugendcamp für den Rest der Woche auf dem Fluss waren.

Die erste Nacht war unglaublich warm und wir noch ein wenig gerädert. Das bedeutete sehr erholsamen Schlaf, der leider nicht durch eine Aktion unterbrochen wurde.

Am Morgen begann dann das Ritual für die folgenden Tage: Camp abbauen, reinfahren, Cappuccino oder Kaffee zum Frühstück, duschen, ggf. einkaufen, Pizza essen, Abfahrt. Das funktionierte immer besser, vor allem weil man aufhörte, die Größe des Bootes voll zu nutzen. Da passt einfach zu viel rein...

Bei der Rückkehr im Camp tauschte man sich aus und musste feststellen, dass allgemein nur sehr wenig gefangen wurde. Nach dem Frühstück fand der erste Workshop statt. Montagen binden und Köderpräsentation stand auf dem Programm...

 

Für die kommenden Nächte hatten wir Benni, Noha oder Uli als Guide dabei, die allesamt , Sympathie und Perfektionismus vereinten und uns Abend für Abend an einer geeigneten Stelle (ob Sandbank, oder Naturufer oder auch mal an langen Steinschüttungen) für die Nacht positionierten. Auch hier konnte beim Auslegen der Ruten wieder eine Menge gelernt werden (und darum ging es ja eigentlich).

Am Dienstag fand der nächste Workshop mit Robert Bauer von euro-som in der Wallerwelt statt. Auch er hatte jede Menge Sachspenden in seinem Auto, die wir auf die Jungs aufteilten. Jeder Jugendliche erhielt einen Eimer mit jeder Menge Vorfachmaterial, U-Posen und Bleien. Die Hintergründe, Erkenntnisse und Erfahrungen die in seine Montage geflossen sind, waren hochinteressant.

 

Im Laufe der Woche konnten wir insgesamt 5 Waller zwischen 1,20m und 2,30m fangen.

Der Fisch mit 2,30m fehlte ein Stück seiner Schwanzflosse, sodass dieser Fisch womöglich die 2,40m Marke überschritten hätte.

Zusammenfassend kann man wahrscheinlich Folgendes sagen:

Ein beeindruckender Fluss, eine schwierige Angelei, eine wahnsinnig steile Lernkurve für alle Beteiligten und jede Menge Spaß am und neben dem Wasser.

Trotz oder auch wegen der geringen Teilnehmerzahl war es für alle Jungs eine tolle Zeit.

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